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Solarpark nach Grünschnitt STEAG Solar Energy Solutions

Grünschnitt in Solarparks

Die richtige Grünpflege ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Freiflächenanlage und maximale Erträge

 

Für den optimalen Betrieb einer Solaranlage sind nicht nur gute Wartung und regelmäßige Reinigung wichtig. Auch die Grünfläche unter den PV-Modulen will gepflegt sein. Sonst können Gräser und wildwachsende Sträucher die PV-Anlage verschatten und zu Verlusten beim Stromertrag führen. Doch die Grünpflege ist nicht immer einfach: Manche Bereiche des Solarparks sind schwer zugänglich. Betreiber setzen deshalb oft auf den maschinellen Grünschnitt durch spezialisierte Dienstleister.  Auch die Schafbeweidung ist eine ökologische Alternative – nachhaltig und kosteneffizient.

Grünschnitt steigert Sicherheit und Effizienz von Solaranlagen

Egal ob eine Photovoltaik-Anlage auf einer Konversionsfläche, im Randbereich einer Schnell-straße, auf Ackerland oder einem begrünten Dach errichtet wird: Um möglichst hohe Erträge mit der Solaranlage zu erzielen, müssen die Betreiber verschiedene Faktoren berücksichtigen. Es gilt, den optimalen Winkel zur Sonne zu finden und den Abstand zwischen den PV-Modulen so zu wählen, dass sie sich nicht gegenseitig beschatten.

Ein dritter entscheidender Punkt wird häufig vernachlässigt: die Pflege der darunterliegenden Grünfläche. Auch sie spielt eine wichtige Rolle für die Effizienz einer Freiflächenanlage. Denn wuchernde Gräser und Sträucher können die Solarmodule verschatten und so zu Ertragsverlusten führen. Selbst wenn nur Teile eines Moduls verschattet sind, schränkt das schon den Stromfluss ein und kann Einbußen bei den Energieerträgen von bis zu zehn Prozent zur Folge haben.  

Wird der Grünschnitt vernachlässigt, kann es auch passieren, dass Pflanzen in die Wechselrichter oder ins Sicherheitssystem hineinwachsen und somit zu Fehlern oder Fehlalarmen führen. Zudem können Nagetiere stärkere Gräser als Aufstiegshilfen nutzen und Kabel in der Modulhalterung beschädigen.

Durch eine gewissenhafte Grünpflege lassen sich diese Risiken weitgehend vermeiden. Es wird außerdem sichergestellt, dass der Solarpark samt Elektronik für Wartungs- und Prüfarbeiten leicht zugänglich bleibt.

 

Vorteile einer regelmäßigen Grünpflege:

  • keine Ertragsverluste durch Verschattung
  • Vermeiden von Schäden an den Modulen durch wuchernde Pflanzen
  • langfristig einfachere Grünpflege, da das Gras kurzgehalten wird
  • Vermeiden von Sicherheitsrisiken
  • leichter Zugang zur Elektronik für Wartungs- und Prüfarbeiten

 

 

Überschattete und schwer zugängliche Solarmodule vor dem Grünschnitt STEAG Solar Energy Solutions

Solarpark vor der Grünpflege

Die richtige Grünpflege fördert auch die Biodiversität

Je nach Lage des Solarparks, ist die Fläche unter den Modulen auf unterschiedliche Weise zu bewirtschaften. Wie oft und wann gemäht wird, wie Hecken und Bäume geschnitten werden und vieles mehr regelt dabei ein so genannter „Landscape Management Plan“, kurz LAMP. Der Plan gibt auch vor, welches Saatgut zu verwenden ist, wo neue Bäume und Hecken zu pflanzen sind, falls für den Anlagenbau gerodet werden musste und auf welche Art und mit welchen Maschinen die Mahd zu erfolgen hat.

Ziel solcher Vorgaben für die Bewirtschaftung ist nicht nur ein optimaler Betrieb der Freiflächenanlage. Sie sichern meist auch eine extensive Grünlandnutzung, um die Biodiversität im Solarpark zu fördern. So können unter den Anlagen Pflanzen wachsen, die in der konventionellen Landwirtschaft keine oder kaum eine Chance haben und im schlimmsten Fall sogar vom Aussterben bedroht sind. Gleichzeitig entstehen so für viele Tierarten neue, wertvolle Lebensräume.

 

Freiflächen-Grünpflege durch Schafbeweidung

Für die Artenvielfalt förderlich ist auch der Einsatz von Schafen bei der Grünpflege. Wenn Schafe unter den Photovoltaik-Modulen grasen, liefern sie mit ihren Ausscheidungen Dünger für den Boden und verbreiten Samen. Auch über das Fell werden Pollen und Samen weitergetragen. PV-Freiflächenanlagen bieten dabei ideale Bedingungen für die Schafzucht: Sie sind in der Regel umzäunt, es gibt keinen Verkehr und es werden keine Düngemittel ausgebracht. Außerdem finden die Schafe unter den Modulen Schutz vor Sonne und Regen.

Auf der anderen Seite profitieren auch die Betreiber der Solaranlagen: Im Vergleich zur maschinellen Mahd fällt oft nur ein Drittel der Kosten an. Zudem „mähen“ Schafe auch unter den Modultischen, wo Mähmaschinen oftmals nicht hinkommen.

Ganz unproblematisch ist die Schafbeweidung allerdings nicht: So kann es passieren, dass Tiere Kabel abreißen oder den Bewegungsmelder des Sicherheitssystems aktivieren und es zu einem Fehlalarm kommt. Auch die Versorgung der Schafe muss sichergestellt sein. Die landwirtschaftliche Nutzung sollte daher schon bei der Konzeption einer Photovoltaik-Anlage mitgedacht werden.

 

Schafbeweidung als Methode des Grünschnitts auf Solarparks STEAG Solar Energy Solutions

Solarpark mit Schafbeweidung

Grünpflege schon bei der Planung von Photovoltaikanlagen mitdenken

Wird eine Schafbeweidung angestrebt, sollte bei der Montage besonders sorgfältig gearbeitet werden: Kabel müssen hochgebunden sein, und es sollten keine Schlaufen herunterhängen. Außerdem ist an Wasserstellen für die Tiere zu denken, und für die Aussaat sind Pflanzensorten zu wählen, die sich für die Schafbeweidung eignen.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Aufständerungshöhe der Solarmodule: Schafe sollten ungehindert darunter hindurchlaufen können und nicht an die Modulkanten stoßen. Ein Abstand von 80 Zentimeter vom Boden hat sich bewährt. Diese Mindesthöhe ist auch nötig, wenn man die Mahd mit einem Aufsitzmäher erledigen will. Bei der maschinellen Mahd muss zudem darauf geachtet werden, dass oberirdisch verlegte Kabel nicht ungeschützt sind, und es sollte nicht zu viele Querverstrebungen geben.

Ist in Solarparks auch der Einsatz von Mährobotern möglich, wie man sie im Garten nutzt? Theoretisch ja, doch in der Praxis spielt der vollautomatische Grünschnitt noch keine Rolle. Das liegt daran, dass die Voraussetzungen so gut wie nie erfüllt werden: Für Mähroboter darf der Boden keinerlei Furchen oder Fahrrillen aufweisen. Hinzu kommt, dass die Geräte nicht alle Bereiche der Anlage erreichen und am Zaun oder unter den Modulen trotzdem manuell nachgemäht werden muss. Außerdem stößt man bei sehr großen Anlagen an Kapazitätsgrenzen der Mähroboter. Und schließlich hält auch die Diebstahlgefahr, die zusätzliche Versicherungen notwendig macht, viele Betreiber davon ab, eine vollautomatische Grünpflege in Betracht zu ziehen.

Spezialisierte Dienstleister verfügen über passendes Gerät

Solarparkbetreiber können die Pflege der Grünflächen oft ganz einfach bei ihrem Servicepartner hinzubuchen, der sich um den technischen Anlagenbetrieb kümmert. Auch bei SENS ist der Grün- und Heckenschnitt ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. Dabei wird viel Wert auf die Auswahl von Unternehmen gelegt, die einen sorgfältigen Umgang mit den überlassenen Flächen gewährleisten.

Die Partnerfirmen von SENS mähen oder mulchen unter und zwischen den Photovoltaik-Reihen, damit alles frei zugänglich bleibt und die Module die volle Sonneneinstrahlung nutzen können. Auch im Bereich der Wechselrichter, Zäune oder Trafostationen schneiden sie zurück und kümmern sich um den Baumschnitt auf dem Gelände. Dabei achten sie strengstens darauf, dass alle Vorgaben für eine den Artenschutz fördernde Bewirtschaftung eingehalten werden.

Viele der lokalen Partnerfirmen von SENS haben ihre Werkzeuge speziell auf Solarparks angepasst. Mit den eigens angefertigten Maschinen lassen sich auch schwer erreichbare Stellen problemlos bearbeiten, ohne dass dies einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeutet. Das Ergebnis: ein gepflegtes Erscheinungsbild Ihrer Photovoltaikanlage, mehr Sicherheit und ein maximaler Ertrag an PV-Strom.

Solarpark nach Grünschnitt von STEAG Solar Energy Solutions

Grünpflege unter den Modultischen

 

 

Ihr Experte für die Solarpflege

Sie möchten mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie uns! SENS verfügt über viele Jahrzehnte Erfahrung in der Pflege, Wartung und Reinigung von Freiflächen-PV-Anlagen, einschließlich des Grünschnitts.

 

 

Bilder: SENS