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Von der Mülldeponie zum Solarpark

SENS stellt den letzten Bauabschnitt in Gadebusch fertig


Wo früher tonnenweise Müll die Landschaft prägte haben die Einwohner von Gadebusch, zwischen Schwerin und Lübeck gelegen, nun grüne Energie vor Augen: die zwei Hektar große Fläche, auf der einst eine Mülldeponie war, ist inzwischen Standort für über 10.100 Solarmodule.
 

Die Bauabschnitte


Nachdem Ende 2019 bereits die ersten beiden Bauabschnitte des Solarparks in Gadebusch erfolgreich abgeschlossen wurden, ist der Park mit seinen insgesamt vier Abschnitten nun rund ein Jahr später endgültig fertig gestellt. Errichtet wurde das PV-Projekt im Auftrag der Consilium Erneuerbare Energien eG, die seit vielen Jahren erfolgreich mit der SENS zusammenarbeitet. So wurde die Anlage im Rahmen des vierten Abschnitts mit weiteren 2156 Modulen vervollständigt. Diese Module erweitern den Park um eine Leistung von 743,82 kWp.

Nach EEG-Inbetriebnahme im November entspricht die Gesamtleistung dieses Freiflächenparks rund 3 MWp. Rechnerisch kann von einem Jahresertrag von circa 2.800 MWh ausgegangen werden.

Die Zusammenarbeit


Die Consilium Erneuerbare Energien eG arbeitet mit diesem Projekt auf ihr Ziel hin, den Aufbau tragfähiger, dezentraler Energieversorgungskonzepte sicherzustellen. Gemeinsam mit SENS und weiteren renommierten Partnern realisiert die Genossenschaft bundesweit Photovoltaikanlagen zur Erzeugung grüner Energie. Als Generalunternehmer und technischer Betriebsführer unterstützt SENS dieses Vorhaben ganz nach deren Motto: „Die Zukunft ist erneuerbar. Gemeinsam.“ In der Vergangenheit wurden neben der Freiflächenanlage in Gadebusch bereits weitere Projekte in Kooperation realisiert, unter anderem der im Jahr 2019 fertiggestellte Solarpark in Oranienbaum (Sachsen-Anhalt).

Solarpark auf ehemaliger Mülldeponie errichtet


Mit der Fertigstellung des Freiflächen-Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern kann die zwei Hektar große Fläche, auf der sich ehemals eine Mülldeponie befand, nun sinnvoll zur Erzeugung erneuerbarer Energien genutzt werden. Die Zusammenarbeit zwischen SENS und Consilium ist damit aber noch nicht beendet. Denn auch nach erfolgreichem Projektabschluss ist SENS für die Anlage verantwortlich. Die Solarexperten mit Hauptsitz in Würzburg wurden neben dem Bau des Solarparks außerdem mit dem Service und der technischen Betriebsführung beauftragt.

 

Symbolbild: Gregor Mayr