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Die SENS LSG GmbH unterstützt Bulgarien beim Energiewandel mit einem ersten 66 MWp Solarprojekt

Mehr Sonne für den bulgarischen Energiemix

Die SENS LSG GmbH unterstützt Bulgarien beim Energiewandel mit einem ersten 66 MWp Solarprojekt

 

Bulgarien – ein Land, das derzeit noch stark abhängig von fossiler Energie ist, aber nach einem nachhaltigeren Energiemix strebt. Durch einen massiven Zubau soll ein Anteil von 25 Prozent der Erneuerbaren Energien bis 2030 erreicht werden. Das Ziel ist klar: regenerative Energie soll fossile Energieträger ablösen und somit der Klimakrise entgegenwirken. Die SENS LSG GmbH, das Joint Venture von SENS und LSG, arbeitet mit an der Zielerreichung und realisiert ein erstes 66 MWp Solarprojekt in Bulgarien.

66 MWp in Bulgarien fertiggestellt

Die in Würzburg ansässige SENS realisierte gemeinsam mit dem Joint Venture Partner LSG aus Wien ein 66 MWp leistungsstarkes Solarprojekt in Bulgarien. In der Gemeinde Dalgo Pole setzte die SENS LSG GmbH einen Solarpark mit einachsigem Nachführsystem um. Die über 122.300 Solarmodule folgen dem Sonnenstand im Tagesverlauf und erzeugen nun jährlich etwa 100.000 MWh regenerative Energie.

Im März diesen Jahres begannen die Bauarbeiten des Projektes und nur wenige Monate später ist die Solaranlage bereits an das lokale Netz angeschlossen. „Bei dieser Geschwindigkeit der Bauabwicklung zeigt sich, dass wir mittlerweile seit vielen Jahren gemeinsam mit der LSG Group erfolgreich am Ausbau der Solarenergie arbeiten. Wir sind ein eingespieltes Team und in der Lage auch komplexe Projekte effizient umzusetzen“, erklärt Fabian Herr, COO von SENS.

Gemeinsamer Einsatz für die Energiewende in Bulgarien

Mit dem nun fertiggestellten Solarprojekt ist jedoch noch lange nicht Schluss. SENS LSG möchte den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Bulgarien tatkräftig vorantreiben und hat bereits einen weiteren Solarpark im Land geplant. Ab November sollen die Bauarbeiten für weitere 50 MWp Solarleistung starten.

„Das Potenzial des europäischen Ostens haben wir früh erkannt“, erzählt Karl Göth, Geschäftsführer der LSG Group. „Doch bisher fehlte die Zustimmung des Landes zum Ausbau der Solarenergie. Durch das gesetzte Klimaziel der EU können wir nun das klimatische und ökologische Potenzial Bulgariens nutzen und die Realisierung großer Solarparks anpacken. Gemeinsam mit SENS erreichen wir hier in relativ kurzer Zeit sehr viel für die Zukunft des Landes“, berichtet Göth begeistert.

 

Zukünftiger Energiemix in Bulgarien

Die Energieversorgung Bulgariens stützt sich derzeit zu einem sehr weiten Teil auf fossile Energieträger. Deshalb muss eine zeitnahe Lösung für den Energiewandel, hin zu Erneuerbaren Energien wie Wind und Solar, gefunden werden. Nur so kann das Land einen entsprechenden Teil zu den Klimazielen der Europäischen Union beitragen. Im Jahr 2030 soll der Energieverbrauch des Landes zu 25 % aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Mit hohen Investitionen in diesen Bereich soll der Zubau in den nächsten acht Jahren gefördert sowie attraktive Rahmenbedingungen für die Energie aus Sonne und Wind geschaffen werden.

Die SENS LSG GmbH setzt mit dem 66 MWp Solarpark und dem geplanten 50 Megawatt-Projekt somit ein wichtiges Zeichen für die Potenziale des Landes.

 

Eckdaten des fertiggestellten Solarparks in Bulgarien:

 

 Anzahl der Module                                    > 122.300                            
 Gesamtleistung 66,047 MWp
 Gesamtstromerzeugung / Jahr 103.363 MWh
 CO2-Einsparung ca. 47.000 Tonnen

Bilder: LSG Group